Kamen. Marie Margraf kommt aus Kamen - genau genommen aus dem eher beschaulichen Ortsteil Methler. An jedem Montag heißt es für die Rentnerin früh aufstehen, denn es zieht sie nach Drechen zum Sitz von Definetz e.V. Seit vier Wochen unterstützt leistet die 62jährige ehrenamtlich einige Stunden im Dienste der guten Sache ab. Die erfahrene Wohnungsfachwirtin arbeitet in der Geschäftsstelle und koordiniert u.a. die 110 BPM TOUR.

Eine gute Personallage herrscht zu Beginn des Jahres 2017 bei definetz e.V. Gleich vier Praktikanten betreut IT-Kaufmann Alexander Schellbach. Sie alle machen zurzeit den Teil ihrer praktischen Arbeit im Rahmen ihrer Umschulungsmaßnahme bei dem Verein in Drechen. Dem Fotografen stellten sich: Heiko Lange, Alexander Schellbach, Jessica Beinhauer, Christoph Winterkamp und Marcel Beckmann (von links).

Es gibt etwas Neues bei Definetz. Seit kurzer Zeit können wir auf die Mitarbeit einer tatkräftigen Italienerin zählen. Durch Maria Antonietta Garioni werden wir unsere Italienkontakte besser pflegen können. Die aus der Toscana stammende gebürtige Italienerin studierte in Mailand und Straßburg, spricht 5 Sprachen und lebt zurzeit in Hamburg. In der Regel arbeitet sie Online mit uns zusammen. Dabei hilft uns die Fremdsprachenkorrespondentin und "Dottore in Mediazione Linguistica e Culturale" bei Übersetzungen, Mails und natürlich auch bei Recherchen bzw. den Kooperationen mit unseren italienischen Freunden.

Als erstes hat sie unseren Imageflyer ins italienische übertragen. Viel Spaß bei der Lektüre.

http://definetz.com/…/FlyerDefinetzAllgemeinItal20160816.pdf

Fast fünf Jahre lang lag das Thema in den bewährten Händen der ehemaligen Kassieren Beate Klaes. Seit heute unterliegen die Zahlen dem strengen Regiment von Bruni Martin. Einmal in der Woche setzt sie sich mit Ausgaben und Einnahmen auseinander und bringt alles in die richtige Form für den Steuerberater. Die gelernte Industriekauffrau mit einem Abschluss als Diplom-Wirtschaftsingenieur ist in der Regel mittwochs oder donnerstags im Sekretariat zu erreichen. 

Seit vier Wochen durchforstet die Praktikantin Daniela Görder das Internet nach Fällen erfolgreicher Defibrillation,. Und sie ist fündig geworden. Nicht nur aus Deutschland hat sie Beispiele zusammengetragen sondern auch aus so entfernte Regionen wie Indien, Norwegen Südamerika oder Saudi-Arabien. "Wir haben jetzt über 500 Datensätze auf unserer Website surviving-sca.com. Das sind 500 Geschichten von Menschen, die durch den Einsatz eines Defibrillators gerettet wurden", sagt sie nicht ohne Stolz. "Ehrgeizig war sie bei dieser Arbeit schon", bemerkt der Vorsitzende Friedrich Nölle mit einem Lachen, "denn sie hat die halbe Welt verrückt gemacht und bei ihrer Suche viele Bekannte im In und Ausland eingespannt!"

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