Friedrich Nölle, Bruni Martin, Sven Schrade wollen die Herrzsicherheit in Schmölln verbessernIn Deutschland fordert er jährlich 100.000 Opfer. Doch dies kann verhindert werden: durch Menschen mit Engagement und Hilfsbereitschaft, und durch öffentlich zugängliche Defibrillatoren. Genau deshalb trafen sich am Mittwoch Friedrich Nölle und Bruni Martin vom gemeinnützigen Verein definetz. e. V., mit Schmöllns Bürgermeister Sven Schrade und der Sozialausschussvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Ute Lukasch.

Hamm. Wie die Zeit vergeht. Am 6. April 2011 gründeten zehn engagierte Menschen den Verein im westfälischen Oelde. Die Ziele haben sich bis heute nicht geändert. Es geht um Dokumentation, Planung und PR im Bereich Frühdefibrillation.  Hier zeigen wir, was bisher passiert ist.

Hamm. Wie und wann hat alles begonnen? Wann wurde der erste Mensch erfolgreich defibrilliert? Fragen wie diese werden den Definetzlern gern und oft gestellt, und diese Fragen haben uns motiviert eine kleine Geschichte der Defibrillation zusammenzustellen. Das Ergebnis ist an  dieser Stelle zu finden. Bei diesem kleinen Projekt, das man übrigens auch auf der eigenen Website nutzen kann, handelt es sich um Work in Progress. Das bedeutet, es wird ständig daran gearbeitet und die Darstellung wird erweitert. Aber auch jetzt kann man schon elegant mit dem Zeitschieber durch die Jahrhunderte reisen und über zahlreiche Links neue Entdeckungen machen.

Michael Wessing bei der Übergabe eines DefisEr ist bei Definetz kein UMichael Wessinnbekannter und seit 6 Jahren ist er schon aktiv im Verein. Michael Wessing, ehemaliger Speerwurf-Europameister ist zudem seit geraumer Zeit Vorsitzender des Beirats "mit viel weniger Zeit, als ich gern hätte", meint der Vorsitzende Friedrich Nölle. In der Tat hätte Nölle den Marketing- und Rationalisierungsexperten mit seinen hervorragenden Kontakten schon lange enger an definetz gebunden, aber erst jetzt - mit dessen Eintritt ins Rentenalter - ist das möglich geworden. Ab Mai wird der Clarholzer für zwei Tage in der Woche einen Arbeitsplatz in Drechen beziehen. "Man muss es im Rentenalter auch mit dem Ehrenamt ja nicht übertreiben", schmunzelt er.

Endlich am Platz. Der Defi in Wimbern. Foto (c) Friedrich NölleWimbern. Die Feuerwehrleute im sauerländischen Wimbern haben einen neuen Kameraden. Seit gestern hängt ein neuer Defibrillator an der Halle am Breiten Weg. Der "Defi" kann 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche eingesetzt werden kann um Leben zu retten. Im Falle des Plötzlichen Herztodes ist das die einzige Chance zu überleben. Ortsvorsteher Edmund Schmidt, Detlef Carrie, Reinhold Kirch, Klaus Eickenbusch, Dirk Wilke und Joachim Bauerdick (v.l.) freuen sich über den Zuwachs.

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