Prof. Dr. Elisabeth Fröhlich, Vizepräsidentin für Forschung und Lehre an der Cologne Business School (CBS) und Prof. Dr. Andreas Lueg-Arndt, Dekan das Fachbereichs General Management unterzeichneten kürzlich einen Kooperationsvertrag mit Friedrich Nölle und Dirk Wilke vom Vorstand des Vereins definetz e.V.

Der gemeinnützige Verein definetz e.V. engagiert sich seit eineinhalb Jahren für ein flächendeckendes Netz von Defibrillatoren, denn der plötzliche Herztod ist mit jährlich rund 100.000 Betroffenen in der Bundesrepublik eine der häufigsten Todesursachen. Eine Behandlung mit einem Defibrillator innerhalb der ersten drei Minuten nach Einsetzen des Herzstillstandes kann das Leben retten. Voraussetzung ist die gute und schnelle Erreichbarkeit der medizinischen Geräte. 

Definetz e.V. beschäftigt sich neben der strategischen Abdeckung mit Defibrillatoren auch mit den finanziellen Aspekten. Wichtige Bezugsgröße ist dabei die Höhe der indirekten Kosten, die für ein Land durch diese Todesursachen entstehen. Um die Zahlen schätzen zu lassen, holte sich der Verein Unterstützung von Prof. Lueg-Arndt, der an der CBS vor allem Ökonomie lehrt. Er analysierte das Thema aus volkswirtschaftlicher Sicht und errechnete, dass der plötzliche Herztod die Bundesrepublik pro Jahr rund 4,37 Mrd. Euro kostet. Weiterführende Informationen  hier.

In anstehenden Projekten wird die CBS nun analoge Schätzungen für weitere europäische Länder durchführen. „Da bis heute keine entsprechenden Zahlen vorliegen, ist eine Abschätzung längst überfällig“, meint Prof. Lueg-Arndt. 



Die CBS ist eine staatlich anerkannte und international ausgerichtete Wirtschaftshochschule, die betriebswirtschaftliche Bachelor- und Masterprogramme mit zahlreichen Spezialisierungsmöglichkeiten anbietet. 7 der 9 Studiengänge werden in englischer Sprache gelehrt. Alle Studiengänge wurden von der Foundation for International Business Administration Accreditation (FIBAA) akkreditiert.

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