Berlin. "Das ist ein sehr interessantes Thema und bisher noch viel zu wenig beachtet", zog Elke HannackBilanz eines zweistündigen Gesprächs, in dem Dirk Wilke und Friedrich Nölle vom definetz-Vorstand die Aktivitäten und Perspektiven des Vereins in der ver.di-Zentrale in Berlin erläuterte.

Dirk Wilke und Elke Hannack
Auch persönlich engagiert: Elke Hannack trat dem Verein spontan
als privates Fördermitglied bei. Foto: Angelika Nölle

 



Die Sozialpolitikerin, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand und u.a. zuständig für die Bereiche Sozialpolitik und Gesundheit, hatte bereits bei der Gründung des Vereins vor gut einem Jahr von dessen Zielen erfahren und eingeladen, sie über die weitere Entwicklung zu informieren. Dieser Einladung folgten die beiden Vorstandsmitglieder am vergangenen Mittwoch. Nölle und Wilke nutzten das zweistündige Gespräch für eine intensive Darstellung der Themen Frühdefibrillation, definetz-Datenbank und das Konzept der flächendeckenden räumlichen Anordnung von Defibrillatoren. Einigkeit herrschte bei allen Beteiligten in der Einschätzung, dass immer noch viel zu wenige gesicherte Informationen zum Thema plötzlicher Herztod verfügbar sind.

Besonderes Interesse zeigte die Gewerkschafterin auch an dem sich langsam entwickelnden Zahlenwerk von definetz. In den nächsten Tagen wird der Verein die Kosten des Plötzlichen Herztodes für Deutschland und Nordrhein-Westfalen veröffentlichen. Nachdem die Veröffentlichung der österreichischen Zahlen vor einigen Wochen in der Alpenrepublik für einige Aufregung und zur Initialisierung eines ersten Projekts gesorgt haben, erwarten die Gesprächsteilnehmer eine ähnliche Entwicklung in Deutschland. Friedrich Nölle sagte einen kontinuierlichen Informationsfluss über die Ergebnisse zu.

Ein weiteres, für den Verein sehr schönes, Ergebnis hatte das Gespräch, nachdem der offizielle Teil bereits beendet war. Elke Hannack zeigte ihre Unterstützung für definetz auch ganz privat. Sie trat, sehr zur Freude der beiden Funktionäre, dem Verein als Fördermitglied bei.

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